| URSPRUNG |
|
|
Tibet. |
|
|
| PATRONAT |
|
|
|
Großbritannien. |
|
|
DATUM DER PUBLIKATION DES
GÜLTIGEN ORIGINAL-
STANDARDES |
| |
|
13.10.2010 |
|
|
| VERWENDUNG |
| |
|
Begleithund. |
|
|
| KLASSIFIKATION FCI |
|
|
|
Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. |
|
|
|
Sektion 5 Tibetanische
Hunderassen; ohne Arbeitsprüfung. |
|
|
| KURZER GESCHICHTLICHER
ABRISS: |
| |
|
Trotz seines Namens ist der Tibet Terrier kein
Terrier sondern ein Hütehund, der ausserdem von
Händlern als Wachhund auf ihren Reisen nach und von
China benutzt wurde. Sein Erfolg bei dieser Arbeit wurde
nicht so sehr durch seine Grösse erreicht, sondern
mehr durch die Ehrfurcht mit der er angesehen wurde. Man
nimmt an, dass er der originale Heilige Hund von Tibet
ist. Er ist sogar noch lebhafter als die anderen
tibetischen Rassen der Gruppe 9, seine Energie und
Begeisterung geben ihm die Fähigkeit eines Miniatur
Wachhundes, mit der Ähnlichkeit eines kleinen Old
Englisch Sheepdogs. |
| |
| ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD |
|
|
|
Robust, von mittlerer Größe,
langhaarig, mit quadratischer Silhouette. |
| WICHTIGE PROPORTIONEN |
| |
|
Die Länge von der Spitze des Schulterblatts
bis zum Rutenansatz ist die Gleiche wie die Höhe bis zum
Widerrist. |
|
|
| VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) |
|
|
|
Lebhaft, gutmütig. Treuer Kamerad mit
vielen einnehmenden Wesenszügen. Aus sich
herausgehend, wachsam, intelligent und mutig; weder
ungestüm noch streitsüchtig. Fremden
gegenüber zurückhaltend. |
|
|
| KOPF |
|
|
|
Der Kopf ist reichlich mit langem Haar bedeckt,
das nach vorne aber nicht über die Augen fällt
und nicht die Fähigkeit des Hundes zu sehen
beeinträchtigt. Am Unterkiefer befindet sich ein
kleiner, aber nicht übertrieben ausgebildeter Bart.
Alles zusammen ergibt einen resoluten Ausdruck. |
|
|
|
OBERKOPF |
|
|
|
Schädel
Von
mittlerer Länge, weder breit noch grob, von den Ohren
zu den Augen hin etwas schmaler werdend. Zwischen den
Ohren weder gewölbt noch völlig flach.
Stop
Deutlich,
aber nicht übertrieben ausgebildet.
|
|
GESICHTSSCHÄDEL |
|
|
|
Nasenschwamm
Schwarz.
Fang
Kräftig.
Die Länge von den Augen bis zur Nasenspitze hin ist
gleich der Länge von den Augen bis zum Hinterhaupt.
Kiefer/Zähne
Unterkiefer
gut entwickelt. Die Schneidezahnreihe bildet einen
leichten Bogen, wobei die Schneidezähne in
regelmässigem Abstand und senkrecht im Kiefer stehen.
Scherengebiß oder umgekehrtes Scherengebiß
Backen
Jochbein
gebogen, aber nicht so übermässig
ausgeprägt, dab es
vorgewölbt wäre.
Augen
Groß,
rund, weder hervorquellend noch tiefliegend; ziemlich weit
auseinanderliegend, dunkelbraun, Augenlider schwarz.
Ohren
Hängend,
nicht zu dicht am Kopf anliegend getragen, V-förmig,
nicht zu groß, ziemlich hoch an den Seiten des
Schädels angesetzt, üppig behaart.
|
|
|
| Hals |
|
|
|
Kräftig, muskulös, von mittlerer
Länge, dem Kopf die Möglichkeit gebend oberhalb
des Rückens getragen zu werden und somit insgesamt
eine harmonische Erscheinung zu ergeben. In gut platzierte
Schultern übergehend. |
|
|
| Körper |
|
|
|
Gut bemuskelt, kompakt und kraftvoll. |
|
|
|
Obere
Profillinie
Gerade.
Lenden
Kurz,
leicht gewölbt.
Kruppe
Gerade.
Brust
Ziemlich
gewölbte Rippen mit Brustkorb, der bis zum Ellenbogen
reicht. Weitzurückreichender Brustkorb.
|
|
|
| Rute |
|
|
|
Mittellang, ziemlich hoch angesetzt und
fröhlich eingerollt über dem Rücken
getragen. Sehr üppig behaart. Ein Knick nahe der
Spitze der Rute kommt oft vor und ist erlaubt. |
|
|
|
| GLIEDMASSEN |
Vorderhand |
|
|
|
Allgemeines
Stark
behaart.
Schultern
Gut
schräg zurückgelagert und von guter Länge.
Oberarm
Gute
Länge und schräg. Unterarm
Vorderläufe
gerade und parallel.
Vordermittelfuß
Leicht
schräg.
Vorderpfoten
Gross,
rund, zwischen den Zehen und Ballen reichlich behaart. Gut
flach auf den Ballen stehend, keine Wölbung in den
Pfoten.
|
Hinterhand
|
|
|
|
Allgemeines
Stark
behaart, gut bemuskelt. Gut gewinkelte Sprunggelenke und
tief gestellte Hacken, die eine gerade Rückenlinie
und Schub ergeben.
Kniegelenk
Gut
gewinkelt.
Sprunggelenk
Tief
stehend.
Hinterpfoten
Gross,
rund, zwischen den Zehen und Ballen reichlich behaart. Gut
flach auf den Ballen stehend, keine Wölbung in den
Pfoten.
|
|
|
| GANGWERK |
|
|
|
Zügig, mühelos mit gutem Vortritt,
kraftvoller Schub. In Schritt und Trab sollen die
Hinterläufe weder innerhalb noch außerhalb der
Spur der Vorderläufe laufen. |
|
|
| HAARKLEID |
Haar
Doppelt.
Unterwolle fein und wollig. Deckhaar üppig,
fein, jedoch weder seidig
oder wollig, lang,
glatt oder gewellt, aber nicht lockig. |
Farbe
Weiß,
gold, creme, grau oder rauchfarben, schwarz, zwei- oder
dreifarbig; eigent-
lich ist jede Farbe
mit Ausnahme von schokoladen- oder leberbraun erlaubt. |
|
|
| GRÖSSE |
|
|
|
Schulterhöhe bei Rüden 36 bis 41 cm,
Hündinnen geringfügig kleiner. |
|
|
| FEHLER |
|
|
|
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten
muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in
genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen
sollte und dessen Ein- fluss auf die Gesundheit und das
Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
|
|
|
|
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER |
| |
|
Aggressive
und übermässig ängstliche Hunde. |
| |
|
Hunde, die
deutlich physische Abnormalitäten oder
Verhaltensstörungen
aufweisen, müssen disqualifiziert
werden. |
| |
| N.B. |
|
|
|
Rüden müssen zwei offensichtlich
normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich
vollständig im Hodensack befinden. |