| URSPRUNG |
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Tibet |
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| PATRONAT |
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Großbritannien. |
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| DATUM DER PUBLIKATION
DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES |
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13.10.2010 |
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| VERWENDUNG |
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Begleithund. |
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| KLASSIFIKATION FCI |
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Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. |
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Sektion 5 Tibetanische
Hunderassen; ohne Arbeitsprüfung. |
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| KURZER GESCHICHTLICHER
ABRISS: |
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Der Lhasa Apso kommt von Tibet, wo viele in
grossen Höhen leben und das Klima streng sein kann.
Er muss ein zäher kleiner Hund sein um diesen
Konditionen Widerstand zu leisten und dieses hatte einen
grossen Einfluss auf seine Entwick- lung. Sein langes,
hartes Haar mit seiner dichten Unterwolle dient als
Isolation im Winter und das Kopfhaar, welches nach vorne
über die Augen fällt, schützen diese vor
dem Wind, Staub und grellem Licht.
Der Apso ist eine von mehreren östlichen Rassen, die
in den Westen gekommen sind. Der erste Apso kam in den
frühen 20iger Jahren nach Grossbritannien und wurde
schon bald danach in London ausgestellt. Als sie das erste
Mal in Gross- britannien gesehen wurden, wurden sie mit
anderen zotteligen orientalischen Hun- den verwechselt und
als „Lhasa Terriers“ bezeichnet. Später wurde dann
ein Unter- schied gemacht, speziell zwischen dem Apso und
dem Tibet Terrier, welcher wahr- scheinlich hinter den
frühen Apsos gewesen ist. Der Lhasa Apso Rasseklub
wurde im Jahr 1933 in Grossbritannien gegründet. |
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| ALLGEMEINES
ERSCHEINUNGSBILD |
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Gut ausgewogen, robust, üppig behaart, ohne
Übertreibung. |
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| WICHTIGE PROPORTIONEN |
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Die Länge von der Spitze des Schulterblatts
bis zum Ende des Sitzbeinhöckers ist grösser als
die Höhe bis zum Widerrist. |
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| VERHALTEN / CHARAKTER
(WESEN) |
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Lebhaft und anmaßend. Wachsam,
ausgeglichen, Fremden gegenüber allerdings etwas
zurückhaltend. |
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| KOPF |
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Üppiges Kopfhaar, das gut nach vorne
über die Augen fällt, welches aber nicht die
Fähigkeit des Hundes gut zu sehen
beeinträchtigen soll; gut ausgebildeter Bart und
Backenbart. |
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OBERKOPF |
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Schädel
Mäßig
schmal, ab Augenbereich nach hinten allmählich
abfallend, nicht ganz flach, aber auch nicht gewölbt,
kein Apfelkopf.
Stop
Mittelmäßig.
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GESICHTSSCHÄDEL |
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Nasenschwamm
Schwarz.
Fang
Ungefähr
4 cm lang, aber nicht quadratisch; der Abstand von der
Nasenspitze bis zu den Augen entspricht ungefähr
einem Drittel der gesamten Länge von der Nasenspitze
zum hinteren Schädelende.
Nasenrücken
Gerade.
Kiefer/Zähne
Die
obere Schneidezahnreihe soll knapp hinter die untere
Schneide- zahnreihe beißen, d.h. eine umgekehrte
Schere bilden. Die Schneide zahnreihen sollen Linien
bilden, die so breit und so gerade wie nur möglich
sind. Vollzahnigkeit ist erwünscht.
Augen
Dunkel,
mittelgroß, nach vorne gerichtet eingesetzt, oval,
weder groß oder voll, noch klein und tiefgebettet;
es darf weder im oberen noch im unteren Augenbereich
weiß sichtbar sein.
Ohren
Hängend,
stark behaart.
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| Hals |
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Kräftig und gut gebogen. |
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Körper |
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Ausgewogen und kompakt. |
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Obere
Profillinie
Gerade.
Lenden
Stark.
Brust
Rippen reichen gut zurück.
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| Rute |
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Hoch angesetzt, gut über dem Rücken
aber nicht wie ein « Topfhenkel » getragen. Oft
am Rutenende mit einem Knick; reich behaart. |
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GLIEDMASSEN |
Vorderhand
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Schultern
Gut
schräg zurückgelagert.
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Unterarm
Vorderläufe
gerade und üppig behaart.
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Vorderpfoten
Rund,
Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut behaart.
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Hinterhand
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Allgemeines
Gut
entwickelt und bemuskelt. Gut gewinkelt. Üppig
behaart..
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Hintermittelfuß
Hacken
von hinten gesehen parallel und nicht zu nah beieinander
stehend.
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Hinterpfoten
Rund,
Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut behaart.
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| GANGWERK |
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Frei und flott. |
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HAARKLEID |
Haar
Langes
Deckhaar, schwer, gerade und hart, nicht wollig oder
seidig. Mittel-
mäßig viel
Unterwolle. Das Haar darf niemals die Bewegung
beeinträchtigen. |
FARBE
Gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle,
schieferfarben, rauchgrau, zwei
farbig, schwarz,
weiß oder bräunlich. Alle Farben sind
gleichermaßen erlaubt. |
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GRÖSSE |
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Ideale Widerristhöhe: 25 cm für
Rüden, Hündinnen etwas kleiner. |
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| FEHLER |
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Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten
muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in
genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen
sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das
Wohlbefinden
des Hundes zu beachten ist. |
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DISQUALIFIZIERENDE FEHLER |
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Aggressive und übermässig ängstliche Hunde.
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Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder
Verhaltensstörungen
aufweisen, müssen disqualifiziert
werden. |
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| N.B. |
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Rüden müssen zwei offensichtlich
normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich
vollständig im Hodensack befinden. |